Weltmeisterschaft der Frauen 2011

"Fußball ist ein starkes Stück Leben. In ihm verdichten sich Hoffnung und Enttäuschung, Freude und Niedergeschlagenheit, Gemeinsamkeit und Unterscheidungswill. Der Fußballplatz ist ein Lebensdrama auf 120 x 70 m." - so hieß es im Vorwort zum EKD-Materialheft anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, als "die Welt zu Gast bei Freunden" war.

Unter dem Motto "20ELF von seiner schönsten Seite" wurden vom 26. Juni bis 17. Juli 2011 die Spiele der "FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011TM" in neun Stadien ausgetragen. Die EKD und ihr Arbeitskreis Kirche und Sport sind dabei gewesen! Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, war Sonderbotschafterin der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 für den Spielort Dresden.

An jedem Spielort waren regionale Ansprechpartner aus der evangelischen Kirche benannt worden, die mit den katholischen Ansprechpartnern und in Zusammenarbeit mit den vom DFB benannten Personen "runde Tische" gestaltet haben. Sie haben die kirchlichen Aktivitäten an den Spielorten organisiert. So standen in Frankfurt und Berlin Stadionkapellen für Andachts-Angebote zur Verfügung. In Württemberg hatte der landeskirchliche Arbeitskreis Kirche und Sport in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Frauen die Kampagne "Frauen am Ball. Für Vielfalt und Integration" ins Leben gerufen.

Ein zentraler ökumenischer Eröffnungsgottesdienst hat am 26. Juni um 12 Uhr in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche stattgefunden. Beteiligt waren unter anderem der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, und DFB-Präsident Theo Zwanziger. Beide haben auch die Schirmherrschaft für das erstmalig auf EKD-Ebene ausgetragene Konfi-Cup-Finale übernommen, das am Vortag in Berlin ausgetragen wurde.


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Publikationsdatum dieser Seite: 2018-11-22