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Gelebte Toleranz durch Sport - Inklusion und Integration in Kirche und Gesellschaft

Podiumsveranstaltung des Arbeitskreises Kirche und Sport im Zentrum Barrierefrei des Kirchentages in Hamburg

Bildergalerie der Podiumsveranstaltung

Inklusion bedeutet Vielfalt leben. Das klingt leicht und ist in der Realität alles andere als einfach durchzusetzen. Inklusion braucht positive Erfahrungen, um zunächst die Barrieren aus den Köpfen zu kommen. Inklusion fordert, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu überwinden. Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif! Das war die übereinstimmende Aussage dieser Veranstaltung. Der Arbeitskreis Kirche und Sport der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stellt sich gemeinsam der Herausforderung, denn Inklusion ist alternativlos. Diese Botschaften gingen von der Podiumsdiskussion aus, die anlässlich des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags am vergangen Samstagnachmittag im Zentrum Barrierefrei auf dem Hamburger Messegelände stattfand.

Auf Seiten des Sports diskutierten miteinander Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Vizepräsidentin des DOSB, und Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes. Die Positionen der evangelischen Kirche vertraten Landesbischof Ralf Meister von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, und Klaus Eberl, Vize-Präses der Synode der EKD. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine sportliche Darbietung des Deutschen Rollstuhlsportverbandes. Eine Spielerin und drei Spieler vom HSV Rollstuhlbasketball-Teams der 1. Bundesliga zeigten dem begeisterten Publikum, welchen Herausforderungen sich die Akteure in dieser Sportart stellen müssen, aber auch welche technischen und taktischen Raffinessen damit einhergehen. Gerade diese wurden vom Publikum mit viel Applaus begleitet.

Exzellent moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Manuela Schmermund, Sportschützin und Aktivensprecherin des Deutschen Behindertensportverbandes, unterstützt von dem Geschäftsführer Kirche und Sport der EKD, Stefan Kiefer, der gleichzeitig die Veranstaltungsleitung für den Kirchentag wahrnahm.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Rollstuhlbasketball-Präsentation des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS e.V.). Die Paralympics-Siegerin Edina Müller und drei ihrer Kollegen vom HSV Rollstuhlbasketball-Team präsentierten ihren Sport vor begeistertem Publikum. Besonders die technischen und taktischen Raffinessen wurden mit viel Applaus begleitet.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Band "The Mix". Wer die Konzerte von "The Mix" einmal miterlebt hat, weiß wie bewegend die Auftritte der integrativen Band aus Braunschweig sind. Der handgemachte Rock von Menschen mit Behinderung berührt und inspiriert zugleich. So entstehen Stimmungsbilder, die auch nach den Konzerten noch lange in den Köpfen nachhallen.

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Der 49. Studienkurs des Arbeitskreises Kirche und Sport findet vom  23.02.2019 bis 02.03.2019 statt. Der Kurs hat das Thema "Gut - besser - perfekt? Fragen und Antworten zur (Selbst-)Optimierung"


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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 22. November 2018 15:35