2008: Menschenrechte

38. Studienkurs: Menschenrechte - Menschenwürde - Sport. Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking

Der 38. Studienkreis in Sils vom 9. - 17. Februar 2008 stand unter dem Thema "Menschenrechte - Menschenwürde - Sport. Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking". Die Vorträge und Bibelarbeiten analysieren aus verschiedenen Blickwinkeln die Entwicklung des Leistungssportes in China und beleuchteten die Frage, welche Auswirkungen die olympischen Spiele in Peking auf die Menschenrechtsfrage in China haben werden. Wir dokumentieren auf dieser Seite die wichtigsten in Sils gehaltenen Vorträge und Bibelarbeiten zum Thema.

China - die neue sportliche Supermacht

Prof. Dr. Helmut Digel, Universität Tübingen / Ehrenpräsident des DLV

Prof. Digel machte deutlich, dass China in den letzten Jahren in der sportlichen Entwicklung sehr stark zugenommen hat durch ein intensives Lernen von den westlichen Staaten und Rußland. Trotz aller Steigerung im Hochleistungssport sei Sport aber weiterhin kein Phänomen der breiten Gesellschaft.

Vortrag als Powerpoint-Präsentation

Menschenrechte und Menschenwürde in der Perspektive öffentlicher Theologie

Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Universität Bamberg

"Aufgrund unserer biblischen Tradition muss es Aufgabe der Kirche sein, die sozialen Menschenrechte in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken. Es geht darum, die Situation der Schwächsten zu verbessern, auch in China".

Zusammenfassung des Vortrags (Handout) als PDF-Datei

Strukturen und Arbeitsbedingungen der Medien im prosperierenden China

Matthias von Hein, Deutsche Welle Bonn

"Investigativer Journalismus in China ist möglich, braucht aber Unterstützung", so von Hein. "Seit Anfang der 90er Jahre befinden sich die chinesischen Medien in einem Wettbewerb und zeigen deshalb eine vermehrte Kundenorientierung. Dennoch gibt es weiterhin eine inhaltliche Kontrolle durch den Staat".

Vortrag als PDF-Datei

Die Rolle der Medien - was bringt Olympia für die Pressefreiheit

Kirstin Wenk, Journalistin

Drei mögliche Szenarien im Blick auf die Wirkung der Medien vor und nach den Olympischen Spielen in Peking skizzierte die Journalistin und Chinakennerin Kerstin Wenk in ihrem Vortrag. Dabei äußerte sie die Überzeugung, dass vor allem das Medium "Internet" zu einer deutlichen Veränderung in China führen werde.

Der Vortrag als Powerpoint-Präsentation

China im Jahr der Olympischen Spiele - eine Auffächerung von Innen- und Aussenperspektiven

Dr. Monika Gänßbauer

Unter der Frage, ob China sich angesichts der bevorstehenden olympischen Spiele zu einer Demokratie entwickle, zeigte Monika Gänßbauer, wie schwierig eine differenzierte Analyse-Darstellung der chinesischen Gesellschaft ist und verwies auf die bestehenden großen Unterschiede zwischen Arm und Reich und viele Menschenrechtsverletzungen.

China-InfoStelle Hamburg

Die evangelische Kirche in China. Eine Situationsbeschreibung

Pfarrer Gerhard Oblau

Pfarrer Oblau hat lange Jahre in China gelebt. Seinen Vortrag konnte er leider in Sils aus persönlichen Gründen nicht selbst vortragen.

Die Thesen des Vortrags als PDF-Datei

Gott will, dass allen Menschen geholfen werde. Bibelarbeit zu 1. Timotheus 2,1-4

Pfarrer Dr. Albrecht Thiel, Dortmund

Beten heißt, bei Gott für die Herrschenden ein Wort einlegen - dass sie Recht und Wahrheit ausüben, dass sie ihre Herrschaft untadelig ausüben.

Bibelarbeit als PDF-Datei


Copyright2018 Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
Publikationsdatum dieser Seite: 2018-12-13